Aktuelles und Presseberichte 2011:

Neu in eigener Sache:

Die Regenburger Königstreuen sind jetzt auch auch auf FACEBOOK vertretten. Ja da könnt ihr gerne Meinungen  oder Kommentare schreiben. Sowie haben wir eine Umfrage gestartet. HIER gehts zum FACEBOOK

www.wochenblatt.de 13.6.2011

Trauermesse für den Märchenkönig

Vor 125 Jahren kam Bayerns König Ludwig II. auf mysteriöse Weise ums Leben. Noch heute bewegt seine Geschichte Filmregisseure und Buchautoren. In Regensburg gibt es einen leicht skurrilen Verein, die Königstreuen. Am Pfingstmontag gedachten sie Ihrer Majestät, dem Märchenkönig.

125 Jahre ist es her, dass einer der außergewöhnlichsten Monarchen der Geschichte ein tragisches Ende nahm: König Ludwig II., im Volksmund gerne Märchenkönig genannt, ertrank zusammen mit seinem Psychiater im Starnberger See. Kaum ein Herrscher hat die Phantasie der Autoren und Filmemacher so angeregt wie Ludwig. Der tragische König bewegt viele bis heute.

Man mag die Regensburger Königstreuen als skurrile Herrschaften abtun, die ihrem Hang zum Volkstümlichen durch die Verehrung eines zwiespältigen und zutiefst zerrissenen Herrschers frönen. Andererseits hat es etwas anrührendes, dass Ludwig auch heute noch viele Menschen bewegt. Der „Kini“ hat Bayern um zahlreiche Kulturgüter bereichert, für die er zwar die Schatulle des Staates und der Krone plünderte, heute aber beneidet uns die Welt um Neuschwanstein und Herrenchiemsee. Fast wäre ein Regensburger Architekt der Erbauer seines letzten großen Traums, der Burg Falkenstein, geworden – doch Kleinmut und Staatsräson verhinderten dies.

Und auch heute noch hat es etwas rührendes, wenn die Königstreuen dem Märchen-Monarchen gedenken. So geschehen am Pfingstmontag, als der Verein zur Messe in die Deutschordens-Kapelle nach Graß lud. Prälat Heinrich Wachter hielt die Gedenkmesse anlässlich des 125. Todestages des Monarchen.

Gekommen war CSU-Fraktionschef Christian Schlegl, Rudi Eberwein samt Gattin und mit Graf Phillipp von und zu Lerchenfeld ein echter Blaublüter und erwiesen dem Kini und den Königstreuen die Ehre.(Autor Christian Eckl)

www.wochenblatt.de  9.April 2011

Ein Sozi bei den Königstreuen

Ja, wo gibt's denn sowas? Richtig! Bei den Regensburger Königstreuen! Am Samstag 9.4.2011  zapfte Regensburgs Bürgermeister Joachim Wolbergs in Graß beim Schlegl-Wirt ein Faß an.

Drei Schläge brauchte das geübte Stadt(ober)haupt, den Ober für den Bürgermeister, den muss er sich erst noch verdienen. Doch Wolbergs machte seinen Job hervorragend – und das begeisterte auch die anwesenden Monarchisten.

Bekanntlich hatten Bayerns Könige ja mit den Sozis so manches Hühnchen zu rupfen. König Ludwig I. beispielsweise mochte die Revolution 1848 gar nicht leiden, und auch der Märchenkönig Ludwig II. hatte eine Allergie gegen die Roten. Doch am Samstag schien der Zwist zwischen dem Königsthron und der SPD ganz und gar vergessen.

Ob sich der ein oder andere Königstreue bei der Wahl des nächsten Stadtoberhauptes vielleicht sogar bei einem Sozialdemokraten das Kreuzerl machen würde, bleib am Samstag in Graß zwar offen – doch zwischen Wolbergs und den Königstreuen, da stimmte es auf jeden Fall

Aber natürlich durfte auch die CSU nicht fehlen, wenn die Königstreuen zum Starkbieranstich rufen. Die ist bekanntlich in Regensburg gespalten. Das heißt aber nicht, dass halbe Portionen anrücken – im Gegenteil! Fraktionschef Christian Schlegl entspricht von Format und Kontur her ja doch eher dem, was man als urbayerischen Pfundskerl bezeichnen könnte. Zumindest im Vergleich zu Wolbergs, der ja eher nordische Frische verbreitet. Doch das Gegen-Lager zum Schlegl-Lager durfte auch nicht fehlen: Hans Renter war's, der bei der CSU die Waage hielt. Ein bisschen fühlte man sich da schon an das Königlich-Bayerische Amtsgericht erinnert – da hat's auch immer geknistert, aber am Ende hat der Herr Rat ja bekanntlich nie jemand aufs Schafott geschickt.

(Quelle: 10.4.2011 www.wochenblatt.de Autor:Chrsitian Eckl)


Mittelbayerische Zeitung 11.April 2011:

Artikel Rundschau 13. April 2011: