Presse-Archiv:

 

Außerordenliche Mitgliederversammlung: Montag 6.November 2006.

Wahl-Ergebnisse:

1.Vorstand:Anton Hofmann

2.Vorstand: Bernd Gschwendner

1.Kassier : Werner Rosenberger

2.Kassier: Ludwig Geßner

1.Schriftführer:Johannnes Michalik

2.Schriftführer: Günter Staudinger

Beiratsmitglieder:

Erich Depser,

Heinz Götzfried

Ottilie Prommesberger

31.Juli 2006 : Das Musical Ludwig² im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen

Das Musical ist vor allem als ehrenvolles  G e s c h e n k  für den  großen  T h e a t e r k ö n i g   Ludwig II.,  als  auch  für  seine  vielen  w a h r e n  F r e u n d e  in  aller Welt  zu sehen.

Den Machern ist es gelungen, mit fantasiereichen, farbenfrohen Bühnenbildern und Kostümen, mit einer einschmeichelnden Musik, in 2 Akten mit insgesamt 26 Szenen, den Märchenkönig oder besser: Friedenskönig auf modernster Drehbühne in Füssen nun selbst und seine Träume und Enttäuschungen, sein Leiden an einer arroganten, bürokratischen Umwelt und einem gewaltbereiten, machtbesessenen Zeitalter, welches sich bis heute überhaupt nicht verändert hat, an- schaulich zu machen.

Für mich sehr bewegend, fast herzzerreißend: der 1. Akt, 5. bis 6. Szene. Hier wurde die Begeisterung des jungen Prinzen Ludwig für das  W e r k  Richard Wagners und Ludwigs Verehrung seines liebe- vollen Kindermädchens sehr anschaulich herausgearbeitet.

Besonders grausam dagegen, aber sehr überzeugend und einfallsreich dargestellt: die Kriegsszene mit dem Totentanz der übergroßen Ske- lette auf dem Schlachtfeld, das Ludwigs Bruder, Prinz Otto, gesund- heitlich zum Verhängnis wird.

Das gesamte Musical zeichnet sich durch historische Wahrheiten aus. Und diese machen das Bühnenwerk so wertvoll. Vor allem wird auch in der Schlußszene angedeutet, daß Ludwig II. einem Verbrechen zum Opfer fiel. Es fallen zwei Schüsse. König Ludwig II. wurde am 13. Juni 1886 ermordet.

Die Königstragödie wird in diesem neuen Musical hervorragend dar- gestellt. Ludwig² wird wohl kaum einen unverbildeten Zuschauer unberührt lassen; er wird dem König wohl jenes Verständnis und Mitgefühl entgegenbringen, das seine Zeitgenossen ihm schuldig blieben.

Gratulation also den Machern von Ludwig²; sie tragen mit dem neuen Musical wesentlich zur Restaurierung des Bildes eines wahrhaft großen und wirklichen Monarchen seines Jahrhunderts bei.

Ein erfreuliches Theatererlebnis! von Peter Glowasz

Ergebnis von unsere Umfrage:

Brauchen  wir wieder eine bayerischen König ?

79%  sind dafür

7 % sind dagegen

27.Mai 2006: Ein Missbrauch der Königstragödie von Erika Brunner

Die Lesung des Schauspielers André
Eisermann:

Die mir zugegangenen Berichte von Augenzeugen und namentlich die Wie- dergabe der König Ludwig-Lesung auf CD sind ebenso bestürzend wie enttäuschend für jeden wahren Freund des Königs und diese ist für einen solchen nicht empfehlenswert.

Eisermann war bereits von seinen Werbestrategen schlecht beraten, als er sich (ohne die geringste Porträtähnlichkeit) im Purpurmantel, gekrönt und mit breitem Lachen im Gesicht vor der Kulisse des Thronsaals abbilden ließ – „Ich, Ludwig Eisermann“ oder „Mein Leben als Monarch“ betitelt. Das Foto wirkt wie eine (unbeabsichtigte) Travestie; die bildliche Identifikation mit der historischen Persönlichkeit, die der Schauspieler ja nie selbst auf der Bühne von Füssen verkörperte, erscheint in dieser Form als eine Geschmacksverirrung.

Die Interviews des Künstlers in der Presse ließen Besseres erhoffen als die tatsächliche Präsentation. Denn nach kurzer akzeptabler Einleitung begann eine gänzlich missglückte Darstellung der Königskatastrophe, deren ärgster Mangel in der für den Hörer nicht unterscheidbaren Verschmelzung von Originalquellen und Belletristik liegt. Blieb die Textdarbietung zunächst noch historisch korrekt (Quellen von Schwegler, Weber, Vanderpoole), so vermischen sich vom Beginn der Pflegehaft in Neuschwanstein an Primärquellen und Fiktion in einer nur für den Kenner noch unterscheidbaren Weise.

Immer wieder wechseln authentische Berichte der Dienerschaft mit Phan- tasien. Ärgerniserregend ist die historisch dokumentierte Aussage des Lorenz Mayr. Dass man sich die Masken-Geschichte nicht entgehen lassenwürde, war vorhersehbar, dass aber die schon 1886 für die Königstragödie gänzlich irrelevante und boshafte Aussage dieses Lakaien über die Verdauungs- probleme des Königs, die lediglich den Zweck verfolgte, den zum Zeitpunktdieses Statemants bereits Verstorbenen vor dem Landtag zu diskriminieren, in die Lesung einbezogen wurde, ist für die Veranstalter beschämend.Im Interesse der Dramaturgie wurde die Historie zurechtgebogen: so ist Weber Zeuge des Vanderpoole-Interviews, und Ludwig verlangt am letzten Tag in Berg Rosen, damit über die Roseninsel zu Kaiserin Elisabeth über- geleitet werden kann, deren Gedicht den Übergang zur Privatsphäre des Königs (Hesselschwerdt-Korrespondenz) bildet. Solche Unrichtigkeitenmag man der künstlerischen Freiheitnoch zugestehen. Sodann folgtnatürlich das massenwirksame Thema Homosexualität.

Wenn auch Eisermann und Klaus Reichold, auf dessen Veröffentlichung er sich u.a. bezieht, sich auf unbeweisbare Vulgärinterpretationen der Briefe nicht einlassen und sich auf die Wiedergabe einschlägiger Dokumente aus den letzten, menschlich vereinsamten Jahren des Königslebens beschränken, so stellt sich mir doch – ebenso wie bei den verlesenen Tagebuchstellen – die Frage nach dem Persönlichkeitsrecht Verstorbener bei Preisgabe so intimer Bekenntnisse vor einem zahlenden Publikum.

Gewiß haben sowohl Reichold wie Eisermann recht, wenn sie darauf hin- weisen, dass eine lange übersehener Zusammenhang zwischen unausgelebter Homophilie des Königs und seinem Rückzug von der Welt bestehen könnte, doch diese Erkenntnis darf nicht verabsolutiert werden. Auch die Erkrankung des Bruders spielte zur Zeit der blind vererbungs- gläubigenPsychiatrie eine fatale Rolle, und auch in dieser Hinsicht sah der König sich nach 1870 öffentlichem Argwohn ausgesetzt.Menschliche und politische Enttäuschungen stellen ebenfalls eine Motivation zur Distanzierung von Gesellschaft und Öffentlichkeit dar.Einen Zusammenhang zwischen der intimen.Problematik Ludwigs und der behaupteten Regierungsunfähigkeit zu konstruieren ist kühn, zumindest in der lapidar verkürzten plakativen Form dieses Vortrags.

Seine Absetzung „unumgänglich, weil der Welt abhanden gekommen“infolge seelisch sexuellenKonflikts? Psychische Störungen (nicht Wahnsinn“) einer so vielschichtigen Persönlichkeit wie Ludwig II. lassen sich nicht gut-freudianisch ausschließlich von einem sexuellen Problem herleiten.

Das größte Ärgernis der Veranstaltung ist nicht nur, dass mit der Materie unvertraute Hörer in die Irregeführt werden, sondern die rein fiktive und im Detail abstoßende Darstellung der Königstragödie im Juni 1886, enthalten in einer Novellensammlung. DieseErfindung eines prominenten Literaten kann den Historiker nur erbittern und dem Germanisten nur zutiefst peinlich sein.Der allwissende Romancier beschreibt Blicke, Gesten, Gefühle des sich allein im Zimmer befindendenden Königs, ohne dass deutlich wird, wo die pure Fiktion beginnt.Ungeachtet des literarischen Ruhmes dieses Verfassers erinnert seine Erzählung an die schlechtestmöglichen Verfilmungen dieser Ereignisse.Höhepunkt des pathetischen Kitsches ist der im Buch sich über Seiten hinziehende vermutete Kampf zwischen Gudden und Ludwig im Wasser.

Kostprobe: „Das triefende Haupt aber heulte - und esglich dem Haupt eines Meeresungeheuers - Heim will ich! In mein Reich!“ -Der vom König ins Gesicht gebissene (!) Gudden winselt sterbend: „Mama! - oMama“ was Eisermann wenigstens durch „Mutter, Mutter!“ersetzte, da auch ihm anscheinend die unfreiwillige Komik der Dichterphantasie bewußt war.Getreu seinem unsäglichen Manuskript ächzt er dann als sterbender Ludwig: „Weltennacht Richard! Schwarzer Schwan! Elisabeth!“

Sodann sinken Ludwig und Gudden laut Erzähler „ineinander verschlungen, ineinander verkrampft wie ein sich liebendes Paar“in die Tiefe des Sees.

Über diese von der Forschung längst bezweifelteundhier zur Karikatur entartete Version der Königstragödie könnte man achselzuckend hinweg- gehen, sofern bei der Lesung nicht der Eindruck eines Tatsachenberichtes erweckt worden wäre.Wie sollen Hörer, die die Herkunft der verwendeten Texte nicht kennen, sich den folgenden nüchternen Satz erklären, der Tod im Starnberger See sei noch immer ungeklärt, wenn man sie soeben ohne jegliche Quellenangabe direkt an dem hochdramatischen Geschehen teilhaben ließ?

Hier liegt eineunverantwortliche Manipulation der Hörer vor, die den Machern selbst vielleicht nicht einmal bewußt war! Es ist für alle, die sich seit Jahren um die längst fällige Rehabilitation des bayrischen Königs bemühen, überaus bedauerlich, dass die Textauswahl dieser Lesung auf bühnenwirksame Effekthascherei abgestimmt wurde und wieder einmal „sex and crime“ im Vordergrund stehen!

Ludwigs kulturelle Leistungen für Mitwelt und Nachwelt und seine liebens- werten Wesenszüge werden nur eingangs beiläufig unter dem Etikett „Märchenkönig“ flüchtig abgehandelt, um sodann in der Erinnerung der Hörer von den obengenannten abstrusen Schilderungen überdeckt zu werden.

Was die Öffentlichkeit beeindruckte, war lediglich nur die gekonnte Selbst- darstellung eines (nacheifernden Klaus Kinski?) Schauspielers, der als Sprech- er der verschiedensten Rollen brillierte und seine Wandlungsfähigkeit mit unterschiedlichem Erfolg zur Schau stellte: wirklich blendend als Gudden, gut als Lorenz Mayr, bemüht munter-naiv als die jungen Diener, als Ludwig aber stets aufgesetzt und hohlpathetisch oder, auf Publikumswirkung berechnet, übersteigert. Ein  e c h t e s  Einfühlungsvermögen in die Persönlichkeit des Königs vermisse ich bei dem Sprecher völlig. Über  Gestik  und Mimik kann ich mir kein Urteil erlauben, möchte aber hinsichtlich der sprachlichen Gestaltung bemerken: Weniger wäre hier wohl mehr gewesen.

Was also bleibt hinsichtlich des Gesamteindrucks? Für mich nur ein Wort des Schriftstellers Sven Stolpe: Wenn der Teufel das Hervortreten einer edlen und reinen Seele schon nicht verhindern kann,so rächt er sich dadurch, daß er ihr Bild in der Vorstellung verdreht - schließlich verschwindet das ursprüngliche Bild so vollständig,daß es von niemand mehr als dem erfahrenen Forscher entdeckt werden kann.“

Von  Erika Brunner, Oberstudienrätin, Schauspielerin, Theaterwissenschaftlerin, Ludwig II.-Forscherin, Buchautorin sind zahlreiche Ludwig II.-Beiträge und die Bücher „Poetische Paradiese“ und „Der tragische König“ erschienen.

6.Mai 2006: 64 Stieleichen im Papsthain am Aubachpark gepflanzt

Anlässlich des 55. Tages des Baumes wurde am Samstag 6. Mai 2006 östlich von Unterisling ein „Papst-Benedikt-XVI.-Hain“ angelegt. 64 Stieleichen sollen im künftigen Aubachpark auf den Besuch des Papstes in Regensburg verweisen.Der Hain soll daran erinnern, dass nach fast 1000 Jahren wieder ein Deutscher und noch dazu Regensburger Papst geworden ist“, sagte Oberbürgermeister Hans Schaidinger bei der offiziellen Anpflanzung. Unter den insgesamt 38 Stiftern waren sowohl Privatpersonen aus Regensburg und den umliegenden Gemeinden als auch Firmen und Verbände. Die Gründe für die Anpflanzung waren so vielfältig wie originell: Ehejubiläen, Geburtstage oder Gründungsfeste von Vereinen. So stiftete die Regensburger Königstreuen eine Eiche zum Gedenken an die Gründung des Vereins vor 20 Jahren, sowie unser Freund und Bürgermeister Raimund Egger  aus Bad Vigaun im Salzburger Land. Jeweils acht auf acht Bäume wurden rechtwinklig gepflanzt, so dass sie insgesamt ein großes Quadrat ergeben. Jede Eiche trägt ein Herz aus Ton, das an die Pflanzung erinnern soll. Der circa 35 Hektar große Aubachpark, der zwischen Burgweinting und Oberisling entstehen wird, soll, so Schaidinger, ein naturnaher Park werden, der auch dem Biber Lebensraum bieten soll.

17. März 2006 – Coburg "Festliche Hörbuch-Präsentation“

»Kinis Erben«, der »Verein zur Pflege kulturhistorischen Erbgutes König Ludwig II. von Bayern«, lud sich für die Feier des 20-jährigen Bestehens des Vereins den seit vielen Jahren bekanntesten Ludwig II.-Forscher der Gegenwart Peter Glowasz als Festredner ein. Ort der Feier: Großer Saal der Katholischen St. Augustin-Kirchengemeinde in Coburg.Anläßlich des Vereinsjubiläums stellte Peter Glowasz auch sein neues, spannendes Hörbuch »Auf der Flucht erschossen...« zum bevorstehenden 120. Todestag des Königs vor.Doch zunächst begrüßte der Vorsitzende der »Kinis Erben«, Bernt Rose, die Freunde des Bayernkönigs: »950 Jahre Coburg, 200 Jahre Königreich Bayern und 20 Jahre Kinis Erben - das muß heute richtig gefeiert werden«, so Rose. Er betonte: »Der Verein habe es sich zur Aufgabe gemacht, den Leuten das Erbe und Gedankengut des Königs näher zu bringen...Ludwig II. hat mich schon immer fasziniert. Der hat Schlösser und Theater gebaut als Kanonen. Sowas sei den Königstreibern schon damals verrückt erschienen. Und die seien es wohl auch gewesen, die Ludwig für verrückt erklären ließen...Ich bin ebenfalls Anhänger der Mord-Theorie und folge somit den Forschungsergebnissen von Peter Glowasz.«

Am Ende der Begrüßungsrede schickte Bernt Rose die Gäste mit einem zackigen »auf Kinis Erben und König Ludwig II. ein dreifaches Weiß-Blau!« in den Abend.  Nach der Auftakt-Musik: »Freudig begrüßen wir die edle Halle« (aus: »Tannhäuser« von Richard Wagner) und den einführenden Worten (von einer CD), gesprochen vom Sprecher des Senders DeutschlandRadio Kultur, Olaf Oelstrom, trat Peter Glowasz an das Rednerpult.Dann lauschten die Gäste etwa 60 Minuten lang gebannt den Ausführungen des Ludwig-Forschers. Zunächst hob Glowasz hervor, daß Ludwig II. rund um den Globus der bekannteste Monarch sei. In Tokio kenne man seine Schlösser ebenso wie in Melbourne, Toronto, Rom und Chikago.Und dieser König rücke heute wieder ganz nach vorn, er sei heute, in einer Zeit der Friedlosigkeit und Gewaltbereitschaft, von einer absoluten Aktualität; als Friedensfürst gewinne er vor allem an besonderer Bedeutung.Und so sollten wir uns alle wieder an Ludwig II., den Königlichen Kriegsdienstverweigerer erinnern! Auch sei Ludwig II. der erste Umweltschützer Deutschlands, sozusagen der erste »Grüne« gewesen.Und da seien auch seine weltberühmten Bauwerke, seine Poetischen Paradiese, wie er sie selbst einmal nannte. Diese Schlösser würden heute eindeutig zu den abenteuerlichsten Leistungen in der europäischen Architekturgeschichte seit der Französischen Revolution zählen. Und diese Bauwerke würden dem Freistaat Bayern heute viele Millionen Euro von Touristen aus aller Welt einbringen.Ludwig II. wurde zum wahrhaft volkswirtschaftlichen Faktor des Landes! Ja, Bayern könne stolz auf diesen König sein! Das große Anliegen der Ludwig II.-Forschung und der Millionen kunstsinniger Menschen aus aller Welt sei es, den König zu rehabilitieren, ihn vom Odium des Mörders und Selbstmörders zu befreien.Bedauerlicherweise sei die alte regierungsamtliche Version von 1886 vom Mord und Selbstmord noch offiziell gültig. Die grausame als auch verlogene Geschichte vom 13. Juni 1886 wäre nichts weiter als eine einseitige Berichterstattung aus dem Hause der damaligen bayerischen Staatsregierung. Nach den jetzt vorliegenden Forschungsergebnissen stehe zweifelsfrei fest, daß Ludwig II. einem Verbrechen zum Opfer fiel, er wurde hinterrücks erschossen!

Peter Glowasz kam dann auf sein neues, spannendes CD-Hörbuch »Auf der Flucht erschossen« zu sprechen:

Das Hörbuch beschäftige sich zunächst mit der rechtswidrigen Entmündigung und Gefangennahme des Königs. Mit Hilfe von renommierten Wissenschaftlern würden in dem Hörbuch alle Möglichkeiten ausgelotet, die Todesursache des Königs nach 120 Jahren herauszufinden.Bekannte Gerichtsmediziner aus Berlin und Wien würden sich ausführlich zu dem zweifelhaften Sektionsprotokoll über die Sektion der Leiche des Königs äußern, ein namhafter Redakteur und Buchautor schildert sein unvergeßliches Erlebnis am Sterbebett seines väterlichen Freundes Hermann Gudden, der in seinen letzten Atemzügen noch ein großes Familiengeheimnis lüftete... Schließlich würden ein Kunstmaler aus Berlin über das noch vorhandene Ludwig II.-Hemd mit den zwei Einschußlöchern - und eine Studienprofessorin aus Starnberg über die Aussage des sterbenden Dr. Rudolf Magg (er sah am 14. Juni 1886 furchtbare Schußverletzungen am Rücken des Königs) berichten.Nun - ich meine: das neue Hörbuch von Peter Glowasz, einmalig und aufschlußreich in der bisher gesamten erschienenen Ludwig II.-Literatur, sollte im Regal eines jeden Ludwig II.-Interessierten keinesfalls fehlen.Am Schluß seines Vortrages verlas Peter Glowasz den Wortlaut des letzten Briefes Ludwigs II. an seine Mutter vom 1. Juni 1886, geschrieben im Schloß Linderhof:

»Liebe Mutter!

Herzlichen Dank für Deinen lieben Brief und

die Neuigkeiten, die er enthielt. Da ich dieses

Jahr außergewöhnlich lange in Hohenschwan-

Gau war und erst am 11. Mai von dort aufge-

brochen bin, fuhr ich nicht während dieses

Monats zurück – was ich sonst gewöhnlich tue –

sondern erst heute, am 1. Juni. Ich werde ein

paar Wochen hier sein und dann wahrscheinlich

Ende Juli oder Anfang August wie üblich.

Dass Du froh bist, nicht in München zu sein, kann

ich gut verstehen, es ist gräßlich dort, besonders

im Sommer. Es war sehr schön auf dem Hochkopf

mit strahlendem Mondschein, und ebenso hier in

Linderhof. Ich hoffe, dass Du einige schöne

Sommertage in Elbingenalp hast (...).

Ich küsse Deine Hand, liebe Mutter und bin

immer, in innigster Liebe

Dein dankbarer Sohn Ludwig«

»Wie Sie dem völlig klaren und gut formulierten Briefinhalt entnehmen können«, so Glowasz, »kam der Tod für Ludwig II. am 13. Juni 1886 plötzlich und unerwartet; er plante ja noch - wie wir gehört haben - seine Aufenthaltsorte bis Anfang August.«

Und Peter Glowasz in seinem Vortrag weiter: »Wie auch eindeutig nachgewiesen werden konnte, führte der König bis zum 8. Juni, dem vorletzten Tag vor der gewaltsamen Gefangennahme, seine Regierungsgeschäfte in einem festen, regelmäßigen Rhythmus - und wie immer - mit einer außerordentlichen Genauigkeit.Und mit dem gewaltsamen Tod hat wohl keiner gerechnet, schon gar nicht der König selbst.Ludwig II., hoch differenziert, sensibel und von überragender Intelligenz, wurde das Opfer einer ‚Staatsmaschine’. Die bekannte falsche, amtliche Geschichtsversion von 1886 (Mord an Gudden und Selbstmord des Königs) war besonders töricht und stümperhaft zusammengeflickt - und wurde übrigens vom Volk nie ganz geglaubt.Die mit Macht, Dummheit und Brutalität ausgerüstete ‚Staatsmaschine’ war aber bei Ludwig II. an ein Opfer geraten, das sie im höheren Sinne nicht umbringen konnte.

Und so wirkt König Ludwig II. weit über seinen plötzlichen Tod hinaus auf Menschenherzen, die sich trotz allen geschichtlichen Wandels ihre Träume und Sehnsüchte zu bewahren vermögen.König Ludwig II. von Bayern wurde erlöst vom Leben, er ist hinübergegangen ins ‚Weltenreich der Nacht’. Doch im geschichtlichen Sinne lebt er weiter - auch in seinen Schlössern, in seinen ‚Poetischen Paradiesen’.Ludwig II. zwingt uns zur Auseinandersetzung mit unserer Existenz und der des Menschen überhaupt, denn nirgends findet sich in einem Menschen der Neuzeit - einem wirklichen, lebendigen Menschen, keiner Bühnenfigur - so überlebensgroß Herrlichkeit und Tragik des Menschseins vereint.Wie immer der Tod ihn ereilte, er kam barmherzig, zu schnell, um Furcht zu erregen - und er kam als Erlöser.Soweit Auszüge aus dem Vortrag von Peter Glowasz. Das Publikum dankte dem Ludwig-Forscher mit kräftigen Beifall.  (Berich von Simone von Bachmann)

15. März 2006 – Donaupost „Kultur und Brauchtum pflegen“

Zum 19.Mal hatte der Verein der Königstreuen Regensburg zum Salvatorstarkbierfest in den König-Ludwig-Stadl in Graß beim Schlegl-Wirt eingeladen. Mit Musik eröffneten die Eckartsreuther-Boum das Fest. Im Mittelpunkt stand die Verleihung der Salvator-Traditionskette, die seit 2005 verliehen wird.Geehrt werden Personen die nach Auffassung der Königstreuen für die Kultur, die Pflege der Geschichte und für das Brauchtum in Regensburg und Umgebung besondere Leistungen erbracht haben. Vorsitzender Anton Hofmann freute sich über die vielen Gäste aus Politik und öffentlichem Leben.Dann hatte Altbürgermeister Alfred Hofmaier das Wort. Er machte darauf aufmerksam, dass die Königstreuen 20 Jahre alt werden. In diesem Jahr werde auch an das Jahr 1806, als die Krone des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation niederlegt wurde, erinnert. 200 Jahre sei es jetzt her, so Hofmaier, dass die Selbstständigkeit von Bayern eine neue Blütezeit erreicht und schließlich mit König Ludwig II. einen herausragenden Regenten hatte. 22 blühende Jahre seiner Regentschaft  hätten viel im Königreich Bayern bewegt.Die Salvator-Traditionskette ist eine Wanderauszeichung, die jedes Jahr neu verliehen wird. 2005 erhielt diese Auszeichnung Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Nun oblag ihm die Aufgabe, diese Kette die das Salvatoremblem und das Wappen der Stadt Regensburg trägt, weiterzugeben. Oberbürgermeister Hans Schaidinger sagte, er trenne sich nicht gern von der Salvatorkette, die schön sei und so gut zu ihm passe. Er habe sie mit Freude und Stolz getragen. Die Auszeichnung sei ein Beitrag zur Kultur und Geschichte und Brauchtumspflege der Stadt. Das einzige, was ihn tröste sei die Genugtuung dass diese Kette in würdige Hände übergehe. Als Nachfolger wurde Philipp Graf von und zu Lerchenfeld gewählt.Schaidinger stellt den neuen Träger der Salvatorkette vor. Graf Lerchenfeld ist Mitglied der CSU-Fraktion im Landtag. Mit Ludwig II. habe der Graf eines gemeinsam: Graf Lerchenfeld habe noch ein Schloss eine barocke Idylle in Gestalt des Köferinger Wasserschlosses vor den Toren der Stadt. Mit der Sanierung des Schlosses habe sich Graf Lerchenfeld einen Lebenstraum erfüllt.Neben einer Vielzahl von politischen Tätigkeiten innerhalb der CSU engagiere sich Graf Lerchenfeld im Köferinger Gemeinderat und im Kreistag.Schaidinger überreichte Philipp Graf von und zu Lerchenfeld die Salavtorkette und gratulierte ihm.

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-12. März 2006:Prost Salvator! von Blizz-Aktuell:

-9. März 2006 : Buchneuerscheinung "Königreich Bayern"

1806 wurde Bayern zum Königreich erhoben. Damit begann ein bewegtes Kapitel bayerischer Geschichte, reich an Ereignis­sen, Gestalten, Umbrüchen und Weichen­stellungen. Im Bewusstsein der Bayern ist es bis heute lebendig. An zahlreichen Orten, bei Vereinigungen und Institutio­nen, in Festen und Veranstaltungen feiert das „bayrisch’ Volk und Land“ dieses Jubiläum.

Namhafte bayerische Historiker und Lan­deshistoriker haben das vorliegende informative und anregende Buch verfasst.

Entstanden ist ein populär geschriebener Streifzug durch 113 Jahre bayerische und Wittelsbacher (Königs-) Geschichte zwischen 1806 und 1919.

Aus dem Inhalt:

•Bayerns Weg zum Königreich

•Wirtschaftspolitik und wirtschaftliche  Entwicklung im Königreich Bayern

•Das Kunstprogramm König Ludwig I.

•Der Rücktritt König Ludwigs I.

•König Maximilian II. und seine Kultur- und Wissenschaftspolitik

•Finis Bavariae – das Ende Bayerns?

•Der Kulturkampf in Bayern

•Ludwig II. – der Märchenkönig

Verlag Friedrich Pustet Regensburg

Sigmund Bonk/Peter Schmid ( Hg.)
Königreich Bayern 

208 Seiten, mit div. Abb. € 19,90/ISBN 3-7917-1989-0

28.12.2005: Ludwig II.wurde hinterrücks erschossen von Peter Glowasz

 Ludwig II. wurde am 12. Juni 1886 gegen 0 Uhr 30 auf brutalste Weise in seinem Schloß Neuschwanstein gefangengenommen; dann wurde er gewaltsam abgeführt und nach Schloß Berg verbracht und in der schauderhaften Nacht des 13. Juni 1886 am Starnberger See ermordet. Das ist die Wahrheit! Es war ein grausames Ende eines Königs, der heute noch rund um den Globus der bekannteste Monarch ist. Dieser König war der letzte wirkliche Monarch seines Jahrhunderts. Und die Begeisterung kennt bis zum heutigen Tage keine Grenzen, die Faszinationskraft will nicht schwinden. Auch 120 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod am Starnberger See gehört Ludwig II. zu den wichtigsten Figuren imbayerisch-barocken Welttheater. Seine Schlösser Linderhof, Neuschwanstein und Herrenchiemsee kennt man in Tokio ebenso wie in Melbourne, Toronto, Rom und Chikago.Im Musical Ludwig² erlebt Ludwig II. seit März 2005 eine glanzvolle Wiedergeburt. Das Musical, das sich durch historische Wahrheiten auszeichnet, wird vor der romantischen Bergkulisse mit dem Schloß Neuschwanstein bei Füssen erfolgreich aufgeführt.

Und das große Anliegen vieler kunstsinniger Menschen und Freunde aus aller Welt ist es, Ludwig II. nun endlich vom Odium des Mörders und Selbstmörders zu befreien.Damit würde erreicht werden, daß der in aller Welt geliebte Märchenkönig nun nicht mehr als geistesgestörter Lüstling, Bausuchtkranker und so weiter... durch die Medien geistert.Die regierungsamtliche Version zum Tod Ludwigs II. ist jetzt 120 Jahre alt; sie lautet bedauerlicherweise immer noch: Der geisteskranke König beging Selbstmord im Starnberger See, vorher hat er den Arzt Prof. Dr. Gudden umgebracht.Dieser vorgeschobene Mord an Gudden und Selbstmord des Königs wurden von der damaligen Regierung in der Öffentlichkeit als eindeutiger Beweis der Geisteskrankheit und als Schuldeingeständnis Ludwigs II. sozusagen verkauft. Gleichzeitig sollte dies auch als ein Zeichen für die Richtigkeit all der Anschuldigungen gegen den König gewertet werden.Ein Mord des Königs mußte unbedingt vertuscht werden, denn ein Mordopfer wäre ja ein  O p f e r  gewesen. Ludwig II. durfte keinesfalls  O p f e r  sein.Diese grausame als auch verlogene Geschichte vom 13. Juni 1886 ist nichts weiter als eine einseitige Berichterstattung aus dem Hause der damaligen bayerischen Staatsregierun.Und genau in diesem Fall sind wohl die Worte Napoleons sehr treffend, wenn er sagte: »Was ist die Geschichte anderes als eine Lüge, über die alle sich einig sind!«Ludwig II. sollte also ein  T ä t e r  sein - und dieser kann sich selbst richten, bleibt aber ein  T ä t e r.

           Anlässlich des bevorstehenden 120.Todestages am 13. Juni 2006 erscheint bereits schon im Frühjahr 2006 das aufklärende als auch spannende CD-Hörbuch:Mit Beiträgen von:Dr. Isa Brand (Studienprofessorin, Buchautorin), Volker Stutzer (Buchautor),Prof. Dr. Volkmar Schneider (Gerichtsmediziner), Prof. Dr. Christian Reiter (Gerichtsmediziner), Joseph-Reginald Le Gerette (Kunstmaler, Kostümbildner),Melanie Scholzen (Opernsängerin, Buchautorin).

ISBN 3-925621-19-9 · 1. Auflage März 2006 · 79:80 Minuten · 12,90 Euro. Überall im deutschsprachigen Buchhandel oder beim Peter Glowasz Verlag erhältlich.

Königstreue ganz besinnlich „Artikel von Donau-Post 3.12.2005"

Am vergangenen Sonntag luden die Königstreuen Regensburg zu einer Weihnachtsfeier in die Gaststätte „Azur“ am Weinweg ein. Viele Honoratioren der Stadt und Eltern mit Kindern folgten der Einladung, denn die Erwartung der Kinder, „der Nikolaus kommt“ war sehr groß. Und sie wurden auch nicht enttäuscht. Die Weihnachtsfeier wurde mit einem weihnachtlichen Gottesdienst in der Sankt-Bonfaz-Kirche mit Prälat Dr. Wywroll eingeleitet.

In der Gaststätte sorgte die Stubnmusi Familie Diewald mit Weihnachtsliedern für die richtige Stimmung. Erste Vorsitzdener Anton Hofmann freute sich, die vielen Besuchern begrüßen zu können, so auch die Stadträtinnen Hannelore Goppel, Helga Göhring , die Stadträte Christian Schegl, Axel Reutter und Hildegard Anke, die mit Stadtrat Hans Melzl etwas später kam. In Vertretung von Oberbürgermeister Hans Schaidinger sprach Stadträtin Hannelore Goppel und übermittelte seine Grüße. Zu den Königstreuen gewandt sagte Goppel es sei schön, dass die Königstreuen das Gedenken an den bayerischen König Ludwig II. aufrecht erhalten und auch dies immer wieder zum Ausdruck bringen. Die Königstreuen seien aber auch ein Verein der mit vielen Feiern Lebensfreude zum Ausdruck bringe und viele Freunde gefunden habe. Sie wünschen allen, dass sie in dieser vorweihnachtlichen Zeit die nötige Ruhe finden. Mit dem kleinen Gedicht von Anton Dosenberger „Zünd ein Licht an“ schloss Hannelore Goppel. Auch Hildegard Anke fand ein Dankeswort für diese vorweihnachtliche Feierstunde und endete mit „Friede den Menschen auf Erden, die eines guten Willen sind.

Weihnachtsgedichte trugen Annika Riegel und Selina Piller vor. „Hank the Hias“, der boarische Hias, las das Weihnachtsmärchen „Das lustige Krippenspiel“ vor. Es war eine lustige Chaosgeschichte um das Fest. Nach einem Musikstück erzählte Johannes Michalik eine etwas veränderte Geschichte nach einer Erzählung von Werner A. Wiedmann „Da Nachtwächta“. Die Zeit war inzwischen vergangen und die Kinder warteten voll Sehsucht auf den Nikolaus, der dann auch in Begleitung kam und für jedes Kind etwas mitbrachte.

27. November 2005:Unsere Weihnachtsfeier 

Unsere Weihnachtsfeier (14.00 Uhr) begann mit einem Festlichen Gottesdienst in der St.Bonifaz Kirche (Prüfening). Die Messe hielt Msgr Dr.Wyrwoll. Anschließend Um 15.00 Uhr begann die Weihnachtsfeier in der Gaststätte Azur (Weinweg).Eröffnet wurde die Feier von unserem "Kini" Anton Hofmann , anschließend begrüßte uns die Stadträtin Hannelore Goppel (in Vertrettung von Herrn Oberbürgermeister Hans Schaidinger kam) sowie die Ehemalige Bürgermeisterin Hildegard Anke die Regesburger Königstreue und die geladene Gäste. Annika Riegel und ihre Freundin Selina Piller erzählten ein sehr schönes Weihnachtsgedicht,anschließend erzählte "Hank the Hais" eine Weihnachsmärchen "Das lustige Krippenspiel" . Eine sehr spanndende Weihnachtsgeschichte erzählte unser 2. Schriftführer Johannes Michalik. HOHO der Nikolaus brachte für die braven und anwesenden Kinder ein kleines Geschenk mit. Umrahmt wurde die besinnliche Weihnachtsfeier mit der Stub' n Musik von der Familie Diewald. Nach der Bayernhymne und dem Schlußwort von unserem "Kini" der seine Mitgliederen,Freunde und Gäste noch eine sehr schönes besinnliches Adventszeit wünschte. Als abendliches Highlight gab es Musikalisches Unterhaltungsprogramm vom Alfred Binder.

28. September 2005 :Ein "königliches" Oktoberfest:

Sauber!Mit einem Schlag (und noch einem zur Sicherheit) konnte Hans Renter am Samstag das erste Fass Bier beim Oktoberfest der Königstreuen anzapfen. Der Schirmherr, Thurn- und Taxis Verkaufsleiter Peter Huber hatte sich die Hand verstaucht und so sprang der CSU-Stadtrat für ihn in die Bresche.Gemeinsam mit den Kleingärtner von der Anlage am Ostbahnhof feierten die Königstreuen in der Gaststätte "Zur Laube" feucht-fröhlich bis in die Morgenstunden zur Musik von Alleinunterhalter Jörg Langer. Außer Hans Renter gaben auch die Stadträte Rosi Thomas und Norbert Hartl "Kini" Toni Hofmann die Ehre.   

Artikel von 28.September  im Regensburger Wochenblatt

29. Juni 2005 : Artikel Donaupost

Königstreue kürten Königin der Herzen:

Gaudi muss von Herzen kommen.Deshalb krönten die Königstreuen unter der bewährten Leitung von Anton Hofmann ihren Beitrag zum Bürgerfest am Sonntag auf dem Donaumarkt mit der Wahl der Königin der Herzen.Dies Ehre widerfuhr Romy Bäumel (18 Jahre aus Regensburg).Sie gewinnt ein Wochenende in Bad Vigaun im Salzbuzrger Land mit einem gesponserten Auto. Erst Prinssin wurde Bettina Wirt (18 Jahre aus Regensburg), auch sie erhält ein Autowochenende.Zweite Prinzessin wurde  Michaela Volcikova ( 25 Jahre aus Regensburg).Auchj sie darf zwei tage gratis chauffieren.Gute Stimmung brachte Heiner Reichert aufs Gelände , der die Wahl der Königin der Herzen moderierte.Die Königin der Herzen präsentiert sich bei den Regensburger Königstreuen zu deren festlichen Veranstaltungen.In der Jury saßen u.a. Bürgermeisterin Petra Betz, Stadtrat Rudolf Eberwein, Dr. Ludwig Hecht, Günter Behrle (Musikproduzent), Heinz Götzfried (Motorradfreunde Regensburg) sowie MdL Graf Lerchenfeld und Hans Peter Landsmann.

9. März 2005: Artikel Regensburger Wochenblatt  Wenn Königstreue feiern..

...dann ist das eine rechte Gaudi! Starke Sprüche,starkes Bier im Leeren Beutel

Nervös war sie überhaupt nicht - die Schirmherrin Astrid Zimmer beim Starkbieranstich im Leeren Beutel. Drei Schläge und der Salvator-Bock floss in Strömen (Bürgermeisterin Petra Betz hatte zuvor schon verkündet, dass sie froh sei, heute mal nicht anzapfen zu müssen ...)
Und ebenso glatt lief auch das Starkbierfest der Königstreuen. Schon bei der Modenschau, die gemeinsam mit der Galeria Kaufhof und K + L Ruppert auf dem Neupfarrplatz veranstaltet wurde, hatten sich trotz der Kälte viele Zuschauer eingefunden. Die größten Stars hier waren die Kleinen. Frech und witzig präsentierten sie die neueste Frühlingsmode.
Kini-Chef Toni Hofmann hatte sich derweil schon mit der Schirmherrin und ein paar Blumensträußen ins Hofbräuhaus davon gemacht - schließlich musste man ja Petra Betz vom Rathaus abholen. Im festlichen Umzug ging's von dort dann in den Leeren Beutel (Japanische Touristen sorgten noch am Rathaus für ein wahres Blitzlichtgewitter.)
Dort fand sich auch nach und nach die Regensburger Politprominenz von Christian Schlegl über Hans Renter bis hin zu Jacht Wölbe - und nicht nur die - ein, um sich von der
"Überfiel" unterhalten und von Stornierender Jet Hofmaier "der blecken" zu lassen. Sein Fett weg bekam dabei unter anderem auch Peter Kittel: Dem sozialen Verlust beim Bürger fest folge jetzt eben der private - nämlich Kittels - Gewinn, so Hofmaier.
Wen Hofmaier verschonte, der bekam von Heiner Reichert noch so manches zu hören: OB Hans Schaidinger etwa leidet an "Orbs Kultur Antibiosis mit schwerer Schlingensieferiiiii", während Peter
Welnhofer "der Roten Schreck" ist (er "sauft jedn Rodn glei weg"). Natürlich war das alles "gspaßig gmoant" und so wurd's auch aufgefasst.
"Auswärtige" waren selbstverständlich auch zu Gast, beispielsweise der Patenverein der Königstreuen aus Deising. Am weitesten angereist, nämlich aus Bad Vigaun im Salzburger Land, war aber Raimund Egger, dort seines Zeichens Bürgermeister. Bei Salvator und Thurn und Taxis ließ man sich's bis spät in die Nacht gut gehen. (So manchem ging's anderntags wahrscheinlich weniger gut, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.).
Nichtsdestotrotz waren alle am nächsten Tag wieder auf den Beinen, um beim Politischen Frühschoppen mit Innenminister Günter Beckstein dabei zu sein. Auch er wurde standesgemäß mit Kutsche im festlichen Umzug zum Leeren
Beutel geleitet (Dass die Glocken am Dom ausdrücklich seinetwegen läuteten, stellte sich im Nachhinein als ein Gerücht heraus.)

Ob er den Verfassungsschutz schicken sollte, hatte Beckstein zunächst überlegt, als er die Einladung der Königstreuen erhielt. Dank der Beratungen mit Rudi Eberwein und Peter Welnhofer, entschied er aber dann doch, selber vorbei zu schauen. Dass auch Beckstein im "Derblecken" kein Niemand ist, zeigte er bei seiner Rede. Doch was der "Preiß" und der "Storch" gemeinsam haben - "kleiner Kopf, großer Schnabel, Drang nach Süden" - haben die Königstreuen als Verfechter bayerischer Kultur und bayerischen Brauchtums wohl schon gewusst.
Genau die Verdienste um Brauchtum und Kultur in Regensburg galt es im Anschluss zu ehren - mit der erstmals verliehenen Salvator-Kette. Und die erhielt - manche hatten es wohl schon geahnt - Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Günter Beckstein überreichte die Auszeichnung an den OB, nur um anschließend selbst "ausgezeichnet" zu werden: Günter Schlagbauer, Vorsitzender des Patenvereins aus Deising, tauschte Becksteins rote Krawatte gegen eine weißblaue.

Dass Beckstein sich im Anschluss daran, dennoch mit dem roten Kugelschreiber von Petra Schulz, der Königin der Herzen bei den Königstreuen, ins Gästebuch der Königstreuen eintrug, war aber dann doch in Ordnung. Er selbst hatte nämlich nur einen grünen zur Hand...

Einen noch von Günther Beckstein "In der Fastenzeit trinke ich keinen Alkohol und esse auch nur die hälfte. Da könnte sich Peter Wellnhofer ein Beispiel nehmen.."

Text  von Stefan Aigner- Wochenblatt

7.März 2005 .Artikel Donau-Post

"...anständige Menschen,die sich mit Tradition und Brauchtum befassen..."

Beim Starkbierfest:Beckstein lobt identitätsstiftende Haltung der Königstreuen

Sie verlassen sich auf ihre Konservarten - Oberbürgermeister Hans Schaidinger,dem Königstreuen-Chef Toni Hofmann attestiert "uns gut zu regieren" und natürlich der Stargast beim 18.Bockbierfest der Königstreuen, Innenminister Dr.Günther Beckstein.Dieser komplimentierte gestern vormittag:"Die Königstreuen sind wie alle Konservativen anständige Menschen, die sich mit Tradition und Brauchtum befassen und so zur bayeriscehn Identität beitragen."

Seine Ansprache über die Sicherheits-Bildungs,Einwanderungs- und Finazpolitik im Freistaat verband Minister Beckstein unter dem Beifall der Anwesenden im Leerer Beutel mit Seitenhieben auf die Bundesregierung:ein bayerischer König hätte die Macher aus Berlin nämlich nach Einschätzung Becksteins wegen versagenes gefeuert.

Einen der Höhepunkte im Programm des 18. Starkbierfestees der Königstreuen bildete am Samstag zuvor eine Modenschau auf den Neupfarrplatz.K + L Ruppert und Galeria Kaufhof hatten eigens für das Event rund 30 Models aus der regieon gekastet.Weder Models noch Gäste hatten sich von den eisigen Temperaturen abschrecken lassen, schon ab einen kleinen vorgeschmack auf den sehnsüchtigen Frühling zu geniessen.

Traditionsbewusst mit Blasmusik im Anschluss an die Modenschau eine Abordnung der Königstreuen Bürgermeisterin Petra Betz vom Rathaus ab.Im offenen Zweispänner,gezogen von mächtigen Kaltblutern wurde die Bürgermeisterin im Leeerer Beutel chauffiert.

Den Anstich des ersten Fasses Salvator übernahm die Schirmherrin des Festes, Astrid Zimmer.Für Stimmung und musikalische Ummalung sorgten die "Bierfuizl-Musi" und die beiden Unterhalter Heiner Reichert und Wolfgang Subirge.Die Ansprache hielt Bürgermeister a.D. Alfred " Jet" Hofmeier.